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Haie verlieren Krimi!

EBEL – Liga

Haie verlieren Krimi!

5:6 im Penaltyschießen

Nur zwei Tage nach der Heimpleite gegen den KAC setzte es in Tschechien die nächste  Niederlage für die Innsbrucker Haie. Doch beim 6:5 für die Gastgeber nach Penaltyschießen in Znojmo holten die Tiroler wenigstens einen Punkt. Dabei hätte der Start in das erste Drittel für die Tiroler kaum schlechter sein können. Denn Rene Swette, diesmal anstelle von Nechvatal im Tor,  hatte sich bereits nach knapp mehr als einer Minute zum ersten Mal geschlagen geben müssen. Doch die Haie wussten die passende Antwort bereits eine Minute später durch Lubomir Stach  zum 1:1. Dann entwickelte sich ein irrer Abschnitt mit offenem Visier und ganz viel Brisanz. Znojmo ging dabei ganze dreimal in Führung, die Innsbrucker konnten aber jeweils eine Minute später den Ausgleich markieren. Mit Ondrej Sedivy durfte auch ein zweiter Ex-Znojmo-Crack über einen Treffer jubeln. Für ein Remis nach 20 Minuten reichte es aber dennoch nicht. Yellow Horn stellte knapp vor der Drittelpause auf 4:3 für die Hausherren. Im zweiten Abschnitt konzentrierten sich beide Teams vermehrt auf die Defensive, die Haie legten dann mit Fortdauer aber doch einen Gang zu, wobei es aber bis Minute 34 dauerte, ehe die Tiroler erneut über den Ausgleich jubeln durften. Andrew Clark wurde der Treffer zum 4:4 zugesprochen. Die Moral konnte man dem Team von Coach Rob Pallin in diesem Spiel nicht absprechen. Doch wie so oft in dieser Saison machten es sich die Innsbrucker selbst (unnötig) schwer. Nach mehreren Strafen zeigten sich die Tschechen eiskalt und holten sich noch im zweiten Abschnitt die Führung zurück. Im Schlussdrittel warfen Tyler Spurgeon und Co. alles nach vorne und erarbeiteten sich Chance um Chance, der Treffer zum 5:5 sollte aber erst knapp vor dem Ende fallen. Hunter Bishop brachte die Tiroler damit verdient in die Overtime. In der Verlängerung gelang keinem der beiden Teams ein Treffer, so musste ein Penaltyschießen den Sieger ermitteln. Und hier hatten nach turbulenten Versuchen die Gastgeber das bessere Ende für sich.

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