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Italiener feiern Siege

Dolomitenlauf

Italiener feiern Siege

Baldauf auf Platz 3

Christian Baldauf, Vater des ÖSV-Läufers Dominik, lief überraschend auf Platz drei des diesjährigen Classicrace.

Bei Traumwetter, Sonnenschein und knapp über 0 Grad Celsius fiel heute um 10:00 Uhr beim Biathlon- und Langlaufzentrum in Obertilliach der Startschuss zum Dolomiten-Classicrace. Zwei Distanzen über 42 und 20 Kilometer in der klassischen Technik warteten auf die rund 800 Teilnehmer aus 31 Nationen. 

Im Hauptrennen der Herren konnte sich kein Läufer bis zum Finale entscheidend absetzen. Beim Schlussanstieg nach Obertilliach hatte der Italiener Francesco Ferrari die größten Kraftreserven und gewann nach einer Laufzeit von 1:52,03 Stunden vor dem Franzosen Antoine Auger (plus 7 Sek.) und dem Vorarlberger Christian Baldauf (plus 33 Sek). „Gratulation an den Veranstalter, die Loipen waren in perfektem Zustand! Ich bin überglücklich über diesen Sieg und hatte im Finale die größten Reserven“, freute sich Ferrari. Auch der beste Österreich Baldauf strahlte mit der Sonne um die Wette: „Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich mit meinen über 50 Jahren hier nochmals auf das Podium komme. Es war ein super Rennen!“

Bei den Damen jubelte die Estin Reeda Tuula über den Sieg: „Ich war die ganze Woche krank und habe mit dem Sieg absolut nicht gerechnet!“ Zweite wurde die Norwegerin Marit Brondbo vor Amelie Heinrich (GER).

Am Sonntag findet mit dem Klassikrennen der Höhepunkt des 44. Dolomitenlaufs statt. 

Zu den Ergebnissen des Dolomiten-Classicrace

Italiener und Schweizerin jubeln über Dolomitensprintsiege

Am Freitag fanden die Sprint-Bewerbe statt, in dem der Italiener Enrico Nizzi und die Schweizerin Heidi Widmer triumphieren konnten. 

Es galt, sich auf der 480 Meter langen Runde, die jeweils zwei Mal absolviert werden musste, nach den Vorläufen über das Halbfinale bis ins Finale zu kämpfen. Am Start standen Weltmeister, Weltcup- sowie Dolomitenlauf- und Dolomitensprintsieger.

Nach den acht Vorläufen mit je fünf Läufern konnten sich alle Favoriten für das Halbfinale qualifizieren. Mit dabei waren mit Klaus und Bernhard Leitinger sowie Harald Lemmerer auch drei ÖSV-Biathleten. Doch in das Finale der besten Sechs schafften es schließlich drei Franzosen, zwei Schweizer und der Italiener Enrico Nizzi. Der Rollerski-Weltmeister aus dem Fassatal war im Finale der dominierende Athlet und führte von Beginn an. Er siegte souverän vor den Franzosen Bastian Poirrier und Loic Guigonnat. „Es war ein perfektes Rennen für mich und ich danke den Organisatoren für diese tolle Veranstaltung“, freute sich der Italiener im Ziel. Der große Favorit Anders Glörsen, Weltmeister von 2015 und Sprint-Weltcupsieger, scheiterte überraschenderweise im Halbfinale!

Im Damenfinale lagen nach der ersten Runde die beiden Schweizerinnen Heidi Widmer und Rahel Imoberdorf in Führung. Widmer baute in der Schlussrunde ihren Vorsprung weiter aus und siegte überlegen vor Imoberdorf, die im Vorjahr Gesamtdritte im FIS Worldloppet Cup wurde. Rang drei holte sich beim Dolomitensprint die Polin Joanna Jakiela. „Es war ein extrem spannendes Finale, das großen Spaß gemacht hat. Ich hoffe, dass ich am Sonntag auch vor Rahel ins Ziel komme“, sagte die frisch gebackene Siegerin, die am Sonntag auch den 44. Dolomitenlauf bestreitet.

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