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Eberhard in Oslo auf Rang 4

Biathlon-Weltcup

Eberhard in Oslo auf Rang 4

2 Zehntel fehlten zum Podest

Julian Eberhard präsentiert sich am Ende der Biathlon-Saison weiterhin in Topform. Der Massenstart-Sieger von Kontiolahti landete beim Sprint in Oslo mit 7,1 Sekunden Rückstand auf Rang vier. Auf einen Podestplatz fehlten dem Salzburger, der einmal in die Strafrunde musste, nur 0,2 Sekunden. Der Auftaktbewerb der Herren am prestigeträchtigen Holmenkollen brachte ein neues Siegergesicht. Vor den Augen des norwegischen Königs führte der fehlerlose Henrik L'Abee-Lund vor Johannes Thingnes Bö (1 Fehler/+6,1 sec.) einen norwegischen Doppelsieg an. Das Podest komplettierte der Franzose Martin Fourcade (+6,9). 

Neben Julian Eberhard, der einmal mehr mit der schnellsten Schlussrunde glänzte, schafften es zwei weitere Österreicher in die Top-20. Simon Eder – nach längerer Krankheit wieder in den Weltcup eingestiegen – landete mit einem Fehlschuss auf Rang 19 (+59,8 sec.), Dominik Landertinger, der alle zehn Scheiben traf, wurde mit exakt einer Minute Rückstand Zwanzigster. Auch Felix Leitner (51.) und Daniel Mesotitsch (60.) konnten sich für die Verfolgung am Samstag qualifizieren.                

Stimmen 
                    
Julian Eberhard: „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, habe mich vor allem in der Loipe gut gefühlt, konnte ein hohes Tempo gehen und habe bei den zwei Serien konzentriert gearbeitet. Schade, dass es knapp nicht für das Podest gereicht hat, aber die Ausgangssituation für die Verfolgung ist sowohl was das Ergebnis angeht, als auch vom körperlichen Gefühl her, sehr gut. Ich freue mich auf jeden Wettkampf der noch kommt."                       

Simon Eder (19.): „Das Rennen war nicht das Schlechteste. Aber klar, nach der Krankheit hätte ich einen Nuller gebraucht, damit ein super Ergebnis herausschaut. Erfahrungsgemäß geht es jetzt jeden Tag bergauf. Also freue ich mich schon auf das nächste Rennen am Samstag."             

Dominik Landertinger (20.): „Das Schießen hat perfekt gepasst. Läuferisch war keine große Veränderung zum Rest der bisherigen Saison zu spüren. Dementsprechend muss ich mit meinem Sprint zufrieden sein.                 


Beim Sprint der Damen gab es keine rot-weiß-rote Topplatzierung. Die Tirolerin Lisa Hauser, die einmal in die Strafrunde musste, klassierte sich auf Rang 32 und schaffte es damit als einzige Österreicherin in die Weltcup-Punkteränge. Für die Verfolgung am Sonntag konnten sich zudem Christina Rieder (51.) und Katharina Innerhofer (54.) qualifizieren. Der Sieg ging an die Slowakin Anastasiya Kuzmina, die sich trotz einer Strafrunde vor der fehlerfreien Weißrussin Darya Domracheva (+8,9 sec.) durchsetzen konnte. Auf Rang drei landete die Ukrainerin Yuliia Dzhima.  

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