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Biathlon

ÖSV-Staffel holt Rang zwei

Pyeonchang

Starkes ÖSV-Team

Österreichs Herren-Staffel hat zum Abschluss der Weltcuprennen im südkoreanischen Pyeongchang Rang zwei belegt.

Das Quartett mit Lorenz Wäger, Simon Eder, Julian Eberhard und Dominik Landertinger hatte im kommenden Olympiaort eine tolle Leistung abgeliefert und sich am Ende nur dem französischen Team in der Besetzung Jean Guillaume Beatrix, Simon Fourcade, Simon Desthieux und Martin Fourcade geschlagen geben müssen. Nach insgesamt neun Nachladern wies das ÖSV-Team 33,8 Sekunden Rückstand auf die Franzosen auf, die zehn Zusatzpatronen benötigten. Rang drei ging an die Mannschaft aus Norwegen (+45,4).

Startläufer Lorenz Wäger war mit nur einem Nachlader beim Stehendanschlag eine starke Schießleistung gelungen, doch auf der letzten Runde hatte der Tiroler aufgrund eines Sturzes fast 40 Sekunden auf die Spitze eingebüsst und übergab schließlich als Elfter (+43,3 sec.) an Simon Eder. Der Salzburger zeigte einen tollen Wettkampf, machte trotz zweier Nachlader fast 20 Sekunden wett und schickte Julian Eberhard als Vierten (+25,6 sec.) ins Rennen. Der Sieger des Sprints und Dritte der Verfolgung präsentierte sich erneut in Topform. Nach zwei Nachladern im Liegendschießen zeigte der Salzburger eine schnelle und fehlerfreie Stehendserie. Damit brachte Eberhard das ÖSV-Team vor dem letzten Wechsel auf Rang zwei hinter Frankreich vor. Schlussläufer Dominik Landertinger benötigte liegend und stehend jeweils zwei Zusatzpatronen, konnte den Angriff der Norweger auf Rang zwei aber erfolgreich abwehren.

Lorenz Wäger: „Es wäre ein super Rennen gewesen. Ich bin eigentlich immer vorne dabei geblieben. Der Sturz war aber meine eigene Schuld.“ 

Simon Eder: „Ich glaube alle vier haben ein gutes Rennen gezeigt, weil es vom Wind her nicht einfach war. Man musste ständig aufpassen. Schade um den Sturz von Lorenz, sonst wäre es vielleicht noch knapp geworden. Aber Rang zwei ist unser bestes Saisonresultat, das ist super."

Julian Eberhard: „Ich habe das umgesetzt, was ich mir vorgenommen habe. Ich habe gewusst, dass es in der Runde nach den zwei vorangegangenen Wettkämpfen hart wird. Am Schießstand bin ich trotz schwieriger Windverhältnisse gut durchgekommen. Beim Stehendschießen habe ich meine Verfolger distanzieren können und noch eine starke Schlussrunde abgeliefert.“

Dominik Landertinger: „Es war  am Schießstand sehr schwer für mich. Vor allem stehend, als auch noch Wind aufgekommen ist, habe ich brutal kämpfen müssen.“

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