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ÖSV-Team enttäuschte

Biathlon-Weltcup

ÖSV-Team enttäuschte

Bö als Seriensieger

Wie hatte einst der legendäre Rudi Nierlich gesagt?  Wenn’s laft, dann laft’s! Ein Spruch, derzeit wie zugeschnitten  für den norwegischen Biathleten Johannes Thingnes Bö. Der Doppelsieger von Hochfilzen  gewann auch den Sprint im französischen  Annecy und feierte damit seinen dritten Weltcupsieg in Serie.

Der Norweger lag nach zehn Volltreffern 21,1 Sekunden vor dem Franzosen Martin Fourcade, der ebenfalls fehlerlos blieb und als Zweiter auch das sechste Einzelrennen der Saison auf dem Podest beendete. Für die Sensation des Tages sorgte dessen 26-jähriger Landsmann Antonin Guigonnat, der es dank fehlerfreiem Schießen und fünftschnellster Laufleistung erstmals auf das Weltcuppodium (+34,7 sec.) schaffte. 

Für Österreichs Biathlonteam verlief der Auftakt alles andere als nach Wunsch. Simon Eder präsentierte sich zwar in ordentlicher Laufform, nach zwei Fehlern im Stehendanschlag fand sich der Routinier aber im geschlagenen Feld wieder. Als 26. (+1:36,8) war der Salzburger am Ende bester Österreicher. Freuen durfte sich lediglich Tobias Eberhard, der einmal in die Strafrunde musste und bei seinem zweiten Weltcupeinsatz nach langer Krankheitspause knapp hinter Eder auf Rang 28 landete. Sein jüngerer Bruder Julian konnte sich trotz vier Strafrunden als 45. ebenso wie David Komatz (52./1 Fehler) für das Verfolgungsrennen qualifizieren. Für Sven Grossegger und Felix Leitner ist das Frankreich-Abenteuer hingegen schon nach dem Auftaktrennen wieder vorbei.

Programm Annecy

Samstag, 16.12.2017
11.45 Uhr
14.45 Uhr

Sonntag, 17.12.2017
11.45 Uhr
14.30 Uhr


Verfolgung Damen
Verfolgung Herren


Massenstart Damen
Massenstart Herren

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