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Platz vier für ÖSV-Team

Teambewerb

Platz vier für ÖSV-Team

Schweden vor Frankreich

Beim Weltcup-Finale im schwedischen Aare blieb den Österreichern einmal mehr nur Blech. Für Gastgeber Schweden gab es dafür einen Heimsieg, den die Slalom-Olympiasieger Frida Hansdotter und Andre Myhrer gemeinsam mit Anna Swenn-Larsson, Emelie Wikström, Mattias Hargin und Matts Olsson durch ein 3:1 im Finale gegen Frankreich mit 3:1 fixierten.

Österreich hatte nach einem 3:1-Auftakterfolg gegen Slowenien im Halbfinale gegen Frankreich mit 1:3 und dann im Kampf um Platz drei bei 2:2 aufgrund der Zeitregel ebenfalls gegen Deutschland und belegte Rang vier. Olympiasieger Schweiz war bereits im Viertelfinale an Schweden gescheitert.Die ÖSV-Mannschaft, die neben den Olympia-Silbermedaillengewinnern Katharina Gallhuber, Katharina Liensberger, Manuel Feller, Marco Schwarz und Michael Matt (kam nicht zum Einsatz) auch noch Katharina Truppe umfasste, muss damit weiter auf den ersten Teamsieg bei einem Weltcup-Finale seit St. Moritz 2012 warten. Danach hatten die Österreicher nur noch bei den Weltmeisterschaften 2013 in Schladming und 2015 in Vail triumphiert.

„Wir haben alle das Beste gegeben, aber heute hat es leider nicht gereicht“, sagte die Slalom-Olympiadritte Gallhuber, die zwei ihrer drei Duelle für sich entschieden hatte. Truppe, die nur einmal zum Einsatz kam und ihren Lauf gewann, war enttäuscht: „Natürlich ist es bitter, dass es sich mit Platz drei nicht ausgegangen ist. Als Team gewinnt man zusammen, als Team verliert man zusammen. Wir kommen stärker zurück.“„Einmal so, einmal so, es ist nicht jedes Rennen gleich. Es war ganz was anderes als in Korea. Im Teambewerb ist alles möglich, da darf man keine Nation unterschätzen“, sagte Schwarz, der auf zwei Siege und eine Niederlage kam.

„Es ging so lala. Wir hätten das natürlich gern gegen Deutschland gewonnen und allgemein wären wir gern ganz oben gestanden. Wir haben es nicht ganz auf den Punkt gebracht. So schlecht war es nicht, aber der vierte Platz ist immer eine Enttäuschung“, sagte Feller. „Gegen Deutschland zu verlieren, ist nie richtig nett, aber das ist so ein bisschen eine Hassliebe.“

Endklassement:

1. Schweden
2. Frankreich
3. Deutschland
4. Österreich
5. Schweiz, Slowenien, Norwegen, Italien 

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