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Glückliche Tina Weirather

Weltcup Damen

Glückliche Tina Weirather

ÖSV-Mädels abgeschlagen

Die Liechtensteinerin Tina Weirather hat zum zweiten Mal in Serie die kleine Super-G-Kristallkugel geholt. Der 28-Jährigen reichte dazu beim Weltcup-Finale in Aare am Donnerstag Platz sechs. 1,08 Sekunden verlor Weirather auf die italienische Abfahrtsweltcup-Siegerin Sofia Goggia, die sich 0,32 Sekunden vor der Deutschen Viktoria Rebensburg durchsetzte. Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn belegte einen Tag nach ihren Abfahrtssieg Platz drei (+ 0,53).

Während Goggia  nach Abfahrtsolympigold in Pyeongchang 2018 erstmals in dieser Saison über einen Super-G-Weltcup-Sieg jubelte, freute sich Weirather über die erfolgreiche Titelverteidigung in der Super-G-Wertung. Wobei der Sturz ihrer Schweizer Kontrahentin Lara Gut im Finale die Freude ein wenig trübte. Gut, die 46 Punkte auf Weirather hätte aufholen müssen, riskierte zu viel und schied noch im oberen Teil aus. Die 26-Jährige blieb bei ihrem Sturz unverletzt. Weirather entschied die kleine Kristallkugel letztlich nach zwei Saisonsiegen, einem zweiten und einem dritten Platz 86 Zähler vor Gut, die den Super-G-Weltcup in den Jahren 2014 und 2016 geholt hatte. Den dritten Platz in der Weltcup-Endabrechnung nahm die Salzburger Olympiazweite Anna Veith ein, die in Aare als beste Österreicherin mit 1,20 Sekunden Rückstand auf Goggia den achten Platz belegte. Im Ziel haderte Veith mit den Bedingungen auf der verkürzten WM-Strecke 2019. „Ich habe nicht gut in den Lauf hineingefunden. Ich habe den Boden wegen des Windes nicht gesehen, das hat nicht zur Sicherheit beigetragen. Unten bin ich dann zu rund geworden“, sagte die 28-Jährige. Unmittelbar hinter Veith auf den Plätzen neun und zehn schwangen Nicole Schmidhofer (1,24) und Stephanie Venier (1,44) ab.

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