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Volle Attacke von Hirscher

Herren-Weltcup

Volle Attacke von Hirscher

Val d’Isere

Slalomsieg in Val d’Isere

Wer, wenn nicht Marcel Hirscher? Der Salzburger hat mit einem Husarenritt im zweiten Durchgang den Slalom von Val d’Isere für sich entschieden. 

Hirscher hatte sich bei seinem insgesamt 47. Weltcup-Sieg und dem 21. im Slalom 0,39 Sekunden vor dem Norweger Henrik Kristoffersen durchgesetzt. Eine weitere Hundertstelsekunde dahinter belegte der Schwede Andre Myhrer bei dichtem Schneetreiben den dritten Platz.

Als Achter nach dem ersten Durchgang hatte Hirscher im Finale zur erwarteten Aufholjagd geblasen. Sicher und sauber zog er seine Schwünge und legte auf der von ihm ungeliebt weichen Piste eine Zeit hin, an der alle weiteren Konkurrenten scheitern sollten. Letztlich gab es an seinem zweiten Saisonsieg nach dem Riesentorlauf in Beaver Creek vor einer Woche nichts mehr zu rütteln - zweiter Sieg im vierten Saisonrennen: Hirschers Bilanz nach dem Knöchelbruch im August und der folgenden Trainingspause kann sich sehen lassen.

„Im ersten Lauf hat es sich nicht gut angefühlt, aber wir haben in der Pause wieder getestet und zum Glück das richtige Set-up gefunden“, freute sich Hirscher. „Die Analyse hat sich ausgezahlt. Aber ich bin vor den Rennen immer noch verunsichert, weil ich immer noch nicht genau weiß, wo ich stehe. Nach dem zweiten Sieg bin ich jetzt fast ein bisschen sprachlos.“ Im Gesamt- und Slalom-Weltcup ist Hirscher hinter Kristoffersen nun jeweils Zweiter.

Der Halbzeitführende Stefano Gross war in der Entscheidung auf den sechsten Platz (+0,69 Sekunden) zurückgefallen, der Tiroler Matt, als Zweiter zur Halbzeit noch der beste Österreicher, musste sich letztlich mit dem vierten Rang zufriedengeben. 0,55 Sekunden lag er hinter Hirscher. „Es war schwierig, die Brille war beschlagen, dann passierte mir ein Fehler. Damit war es gelaufen. Aber ich bin vorne dabei, von daher bin ich zufrieden“, sagte Matt.

Michael Matt auf Platz 4 (GEPA)

Ergebnis

1. Marcel Hirscher
2. Henrik Kristoffersen
3. Andre Myhrer
4. Michael Matt
5. Jonathan Nordbotten

.....

9. Marco Schwarz
11. Christian Hirschbühl
21. Marc Digruber

01:41.94
+ 00.39
+ 00.40
+ 00.55
+ 00.69



+ 01.16
+ 01.18
+ 02.45

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