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Zu starke Windböen

Weltcup-Opening

Zu starke Windböen

Herren-RTL abgesagt

Es war ja befürchtet worden, und dennoch ist nach der Absage des Weltcup-Auftaktrennens der Herren in Sölden die Enttäuschung riesig.

Das Sturmtief über Österreich hatte den Riesentorlauf der Herren am Rettenbachferner regelrecht ,,verblasen“. Wegen des angesagten Sturms konnte die Sicherheit auf dem Gletscher für die beteiligten Personen nicht gewährleistet werden, bereits um 6.45 Uhr wurde das Rennen abgesagt. Zwar hatten die Räumfahrzeuge die Schneeverwehungen auf der Gletscherstraße beseitigt, doch schon in der Nacht waren die Sicherheitsnetze in Mitleidenschaft gezogen worden. In den frühen Morgenstunden wurden dann der Reihe nach Lifte und Gondelbahn eingestellt und die Straße schließlich ab der Mautstation gesperrt und niemand mehr durchgelassen.

Der erste Durchgang des Riesentorlaufs hätte um 10.00 Uhr gestartet werden sollen, eine Verschiebung war wegen der Prognose für die Fortdauer des Sonntags und immer stärker werdender Windböen kein Thema. „Wir waren seit 5.00 Uhr oben, hatten eine Sitzung mit dem Organisationskomitee, dem Rennleiter, den Bergbahnen und dem Chef der Pisten-Bullys - es war sehr eindeutig. Wir hatten Windböen über 100 km/h“, sagte FIS-Herren-Renndirektor Markus Waldner. „Da ging es um die Sicherheit für Zuschauer und Teams sowie aller Personen, die sich in diesem Bereich bewegen“, so Waldner.

Nach dem Ausfall der kompletten Auftaktveranstaltung 2006 wegen Warmwetters und Regens und der Absage des Herren-Rennens 2010 wegen Nebels fällt damit zum dritten Mal der Bewerb der Männer in Sölden aus. Für die Männer verlängert sich die Pause bis zum ersten Rennen nun um zwei Wochen. Der Weltcup wird am 11. und 12. November mit je einem Slalom für Damen und Herren im finnischen Levi fortgesetzt.

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