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Jansrud verhinderte ÖSV-Doppel

Super-G

Jansrud verhinderte ÖSV-Doppel

Lake Louis

Franz und Reichelt überraschten

Großartiger Abschluss der Weltcuprennen im kanadischen Lake Louise für das ÖSV-Speedteam. Und nur der Norweger Kjetil Jansrud hat im Super-G einen österreichischen Doppelsieg verhindert.

Der Olympiasieger von 2014 hielt Max Franz und Hannes Reichelt in Schach und durfte sich über den 20. Weltcup-Sieg seiner Karriere freuen.

Jansrud nutzte bei immer stärker werdendem Schneetreiben seine frühe Startnummer sieben aus und hatte mit 1:40,76 Minuten eine Zeit markiert, an der sich die Konkurrenz die Zähne ausbiss. Franz kam dem 32-Jährigen trotz relativ hoher Nummer 17 mit 0,28 Sekunden noch am nächsten. Reichelt landete 32 Hundertstelsekunden hinter dem Sieger auf Platz drei. Mit Vincent Kriechmayr auf Rang neun schaffte es ein weiterer Österreicher in die Top Ten.

Für Jansrud war es nicht nur der 20. Weltcup-Sieg, sondern auch sein zehnter in einem Super-G. In Lake Louise schlug der Norweger zum insgesamt dritten Mal zu. 2014 hatte er Abfahrt und Super-G für sich entschieden. Dank des Olympiasiegers ging auch die Siegesserie der „Wikinger“ im traditionell ersten Super-G der Saison weiter. Jansruds Erfolg war der sechste für die Norweger in Serie.

Franz durfte sich in Kanada mit dem zweiten Rang über sein bestes Weltcup-Ergebnis in einem Super-G freuen. „Es ist cool. Es war schwer zu fahren, aber mir ist der untere Teil gut gelungen“, sagte Franz, der es zuletzt in Kitzbühel 2014 als Dritter in der zweiten Speed-Disziplin auf das Stockerl geschaffte hatte. Für Reichelt wiederum war der dritte Platz ein seltenes Erfolgserlebnis in Lake Louise. „Die Nummer war sicher ein Vorteil. Schön langsam versöhne ich mich mit dieser Strecke“, sagte der als Fünfter ins Rennen gegangene Salzburger, der in Lake Louise davor nur in der Abfahrt 2011 als Dritter auf dem Podest gestanden war.

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