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Shiffrin nicht zu schlagen

Damen-Weltcup

Shiffrin nicht zu schlagen

Courchevel

ÖSV-Damen leicht verbessert

Das waren die Rennen der Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin war im französischen Courchevel einfach nicht zu schlagen.

Einen Tag nach ihrem Sieg im Riesentorlauf entschied die Amerikanerin am Mittwoch auch den Parallelslalom für sich und feierte ihren 35. Weltcup-Sieg. Im Finale eines spannenden Bewerbs hatte sich Shiffrin allerdings nur knapp gegen die Slowakin Petra Vlhova  durchgesetzt.

Shiffrin, die auf ihrem Weg zum Sieg auch die Österreicherinnen Carmen Thalmann und Ricarda Haaser besiegte, kam am Ende der rund 19 Fahrsekunden um 0,04 Sekunden vor ihrer slowakischen Konkurrentin ins Ziel und setzte sich zum vierten Mal in dieser Saison an die Spitze eines Endklassements. Im Slalom war es der 28. Erfolg der 22-jährigen dreifachen Weltmeisterin. Platz drei ging an die Italienerin Irene Curtoni.

„Es hat Spaß gemacht, aber es war sehr hart“, sagte Shiffrin nach ihrem 35. Sieg in einem Weltcup-Rennen. Nach der ersten Runde, in der jedes Duell noch über zwei Läufe ging, entschied sich die Amerikanerin immer für den roten und gegen den blauen Kurs - letztlich der Schlüssel zum Erfolg. „Ich habe mich auf dem roten Kurs wohler gefühlt“, sagte Shiffrin. Das Finale war das Duell der zwei bisherigen Saisonsiegerinnen im Slalom. Vlhova hatte in Levi triumphiert, Shiffrin „daheim“ in Killington gewonnen. „Es war super, im Finale mit Petra zu kämpfen“, sagte die Amerikanerin.

Österreichs Läuferinnen durften sich einen Tag nach dem Debakel im Riesentorlauf über zwei Plätze in den Top sieben freuen. Haaser landete als beste Läuferin nach einem „toten Rennen“ ex aequo mit der Schweizerin Wendy Holdener auf Platz fünf. „Es war lässig. Ich weiß, dass ich schnell Ski fahren kann, und ich freue mich, dass ich es auch runtergebracht habe“, sagte die Tirolerin, die ihr bestes Ergebnis im Weltcup erzielte. Katharina Truppe schaffte es nach ihrem Sturz am Vortag diesmal auf Rang sieben. „Ich bin wirklich happy, dass ich so weit gekommen bin“, sagte die Kärntnerin, für die es das zweitbeste Weltcup-Ergebnis war.

Ergebnis Parallel-Slalom

1.  Mikeala Shiffrin (USA)
2. Petra Vlhova (SVK)
3. Irene Curtoni (ITA)
4. Maren Skjöld (NOR)
5. Wendy Holdener (NOR)

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5. Ricarda Haaser
7. Katharina Truppe
12. Carmen Thalmann
19. Bernadette Schild
22. Stephanie Brunner

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Weltcup DamenPunkte
1. Mikaela Shiffrin (USA)721
2. Victoria Rebensburg (GER)430
3. Tina Weirather (LIE)374
4. Petra Vlhova (SVK)304
5. Michelle Gisin (SUI)303

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