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Svindal wieder sensationell

Herren-Weltcup

Svindal wieder sensationell

Beaver Creek

Österreicher geschlagen

Das ist der Stoff aus dem die Träume sind - Aksel Lund Svindal hat sich nach seiner Knieverletzung eindrucksvoll zurückgemeldet.

Der 34-jährige Norweger gewann die Weltcup-Abfahrt von Beaver Creek und feierte damit seinen ersten Sieg seit Jänner 2016 in Kitzbühel. Bei seinem insgesamt 33. Weltcup-Erfolg verwies Svindal den Schweizer Weltmeister Beat Feuz knapp auf den zweiten Platz. Der Deutsche Thomas Dreßen überraschte als Dritter. Die Österreicher dagegen gingen rund 24 Stunden nach dem Super-G-Sieg von Vincent Kriechmayr in der Königsdisziplin leer aus. Sieger Svindal, der mit Startnummer eins ins Rennen gestartet war, konnte sein Glück nach langem Warten im Zielraum kaum fassen. Als Abfahrtsdritter beim Speed-Auftakt in Lake Louise vor einer Woche hatte er seine Topform schon angedeutet. Diesmal reichte es für ganz oben.

„Die Fahrt war gut, ich hatte ein starkes Gefühl. Ich wusste, dass ich für den Sieg riskieren muss und es hat sich ausgezahlt“, sagte Svindal, der seinen insgesamt 33. Weltcup-Sieg feierte und seinen ersten seit dem Super-G von Kitzbühel am 22. Jänner 2016. Für die Österreicher lief es einen Tag nach dem Weltcup-Debütsieg von Kriechmayr im Super-G und Platz drei von Hannes Reichelt nicht nach Wunsch. In der Abfahrt schwang Kriechmayr letztlich als Sechster ab. Ein Fehler im Steilhang machte die Hoffnungen das Speed-Double in Beaver Creek zunichte. Immerhin durfte er sich über sein bestes Abfahrtsergebnis nach Platz sechs in Santa Caterina vor zwei Jahren freuen. „Ich habe es ein wenig vergeigt. Gestern war es super, daher wollte ich nachziehen“, sagte der 26-Jährige.

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