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Weiter Duell Feuz – Svindall

Ski-Weltcup

Weiter Duell Feuz – Svindall

Dreßen als lachender Dritter

Erst Kitzbühel, jetzt die Olympiaabfahrt von Kvitfjell. Thomas Dreßen hat in Norwegen seinen zweiten Saisonsieg gefeiert.

Der Deutsche hatte sich  0,08 Sekunden vor dem Schweizer Beat Feuz durchgesetzt. Dritter wurde der Norweger Aksel Lund Svindal (+ 0,17 Sekunden). Der damit weiterhin auf seinen ersten Heimerfolg in der Abfahrt muss. Als Bester der insgesamt enttäuschenden Österreicher wurde Vincent Kriechmayr als Neunter (0,67).

Der Kampf um die Abfahrtskugel blieb jedenfalls offen. Feuz war als Zweiter aber zufrieden, stellte er doch die Weichen auf Erfolg. Nach acht von neun Saisonabfahrten und drei Siegen führt der 31-Jährige nun 60 Punkte vor Svindal, der es in der laufenden Saison bisher auf zwei Abfahrtssiege gebracht hatte. Die Entscheidung um die kleine Kristallkugel fällt beim Saisonfinale in der kommenden Woche in Aare. Für Weltmeister Feuz wäre es die erste, für Svindal bereits die dritte Abfahrtskugel.

„Es ist wirklich ein unglaubliches Duell in dieser Saison. Svindal lässt in keinem Rennen eine Hundertstelsekunde liegen, und ich versuche immer dagegenzuhalten, so gut es geht“, sagte Feuz, der in Aare für die kleine Kristallkugel noch einmal Vollgas geben muss. Beruhigend seien die 60 Punkte Vorsprung jedenfalls nicht. „Ein Ausfall oder nur ein falscher Moment reicht, und schön könnte alles wieder anders sein“, sagte der Schweizer, der in Pyeongchang 2018 Abfahrtsbronze und Silber im Super-G erobert hatte.

Kvitjfell-Sieger Dreßen dagegen ließ seinem Jubel freien Lauf. „Das fühlt sich sehr gut an und freut mich vor allem, dass es so bald nach Kitz mit dem zweiten Sieg geklappt hat“, sagte der 24-Jährige, der in Beaver Creek als Dritter sein Potenzial davor schon angedeutet hatte.

Für die Österreicher klappte es auch im achten Saisonrennen nicht mit dem ersten Abfahrtssieg. Kriechmayr, der im Super-G von Beaver Creek den einzigen Speed-Sieg der ÖSV-Herren eingefahren hatte, blieb als Neunter deutlich davon entfernt. Der 26-Jährige erwischte als Testfahrer mit Nummer eins auch nicht alle Kurven und Wellen der Olympiastrecke 1994 nach Wunsch. „Unten bin ich dann zu viel auf Linie gefahren und habe die Ski zu wenig laufen lassen“, sagte Kriechmayr. „So kommt man nicht auf das Podest.“

RangAthlet Zeit
1.Thomas Dreßen (GER)01:49.17
2.Beat Feuz (SUI)+ 00.08
3.Aksel Lund Svindal (NOR)+ 00.17
4.Kjetil Jansrud (NOR)+ 00.27
5.Christof Innerhofer (ITA)+ 00.32
6.Mauro Caviezel (SUI)+ 00.47
9.Vincent Kriechmayr (AUT)+ 00.67
12.Hannes Reichelt (AUT)+ 00.88
13.Max Franz (AUT)+ 01.20
15.Johannes Kröll (AUT)+ 01.38
22.Christoph Krenn (AUT)+ 01.63
24.Otmar Striedinger (AUT)+ 01.75

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