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Der totale Triumph

UCI-Rad-WM 2018

Der totale Triumph

3 Oranje-Mädels am Podest

ÖRV-Ddamen enttäuschten

Bild: Innsbruck-Tirol 2018 / BettiniPhoto

Was für ein Triumph in Oranje! Titelverteidigerin Annemiek van Vleuten gewann das Frauen-Einzelzeitfahren bei den 2018 UCI Straßen-Weltmeisterschaften von Wattens nach Innsbruck vor ihren beiden niederländischen Landsfrauen Anna van der Breggen (28,99 Sekunden zurück) und Ellen van Dijk (1:25,19).

,,Ich weiß ja schon , wie großartig es ist, mit dem schönen Regenbogen-Trikot ein Fahrrad zu fahren“, schmunzelte die Siegerin unmittelbar nach ihrem Erfolg. ,,Also fühlte ich mich auch nicht so sehr unter Druck; aber natürlich - ich wollte schon gewinnen wie letztes Jahr. Unser Ergebnis mit 1-2-3 für die Niederlande ist auch ein Ergebnis unserer gemeinsamen Trainingslager, die wir seit einigen Jahren absolvieren.“  

Für die beiden ÖRV-Damen Martina Ritter und die nach fünf Kilometern gestürzte Barbara Mayer erfüllten sich die Hoffnungen bei der Heim-WM nicht. Ritter (+3:51,20) verfehlte bei ihrer sechsten Teilnahme als 25. den angepeilten Top-20-Platz und auch ihre beste WM-Platzierung in der Prüfung gegen die Uhr (23.). Die ebenfalls 36-jährige WM-Debütantin Mayer, wie Ritter eine Linzerin, erreichte als 37. das Ziel, nachdem sie in einer Kurve weggerutscht war (+4:40,87).

Ritter war heuer EM-Elfte, doch just der Saisonhöhepunkt verlief für sie enttäuschend. „Viele Fahrerinnen, die bei der EM hinter mir waren, sind nun vor mir“, so ihr Fazit.  ,,Ich bin zwar gut in Tritt gekommen“, meinte die Staatsmeisterin. Doch eine für die Abfahrten und bei Rückenwind nicht ausreichende Übersetzung („Ich habe von meinem Team Wiggle High5 kein anderes Material bekommen“) sowie die Auswirkungen von Bandscheibenproblemen waren nicht zu übersehen. „Im Sitzen habe ich nicht viel gespürt, aber wenn ich aufgestanden bin, gab es mir einen Stich im linken Bein“, sagte Ritter, die im Straßenrennen am Samstag dennoch antreten wird. „Ich will alles probieren.“ Mayers Fahrt wurde durch ihren Sturz schon früh gestoppt. „Irgendwie war die Euphorie zu groß, ich bin die Kurve zu schnell angefahren“, sagte die Mutter zweier Kinder, die erst spät mit dem Radsport begonnen hat.

Auch Van Vleuten ist Spätstarterin, die 35-Jährige hat erst mit 24 Jahren mit dem Leistungssport begonnen. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio fuhr sie Gold entgegen, zog sich aber in einer Abfahrt im Finish bei einem schweren Sturz Absplitterungen an der Wirbelsäule und eine Gehirnerschütterung zu. Sie war heuer schon WM-Zweite auf der Bahn, in Tirol holte sie ihr zweites Zeitfahr-Gold.

Ergebnisse, Zeitfahren der Damen, 27,7 km:
1.VAN VLEUTEN AnnemiekNED 34'25 MIN
2.VAN DER BREGGEN AnnaNED+ 28,99 
3.VAN DIJK EllenNED+ 1:25,19
4.KIRCHMANN LeahCAN+ 1:26,81
5.THOMAS LeahUSA+ 1:32,39 
6.BRAND LucindaNED + 1:42,50 
    
Platzierung der ÖRV-Damen:
25.RITTER Martina    + 3:51,20
37.MAYER Barbara+ 4:40,87

Wettkampfprogramm Mittwoch: 

09:00 - 12:00 Uhr

Training Runde Innsbruck


14:10 - 17:10 Uhr

Einzelzeitfahren Herren Elite

Rahmenprogramm Mittwoch: 

12:00 - 17:00 Uhr

Okidoki Kinderfest

 

17:30 Uhr

Konzert mit "Die3"


19:00 Uhr

Culcha Candela

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