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  1500 sorgten für Rad-Spektakel

Rad, Arlberg-Giro, St. Anton

1500 sorgten für Rad-Spektakel

Nothegger’s Attacken belohnt

Schweizer Sieg bei den Damen

Bild: Patrick Säly

  Da hatte Petrus wohl ein Einsehen mit den Organisatoren des neunten Arlberg-Giro in St. Anton. Und so nahmen rund 1500 Athleten (siehe Bild)  bei traumhaftem Radwetter diesen anspruchsvollen Rundkurs über 150 Kilometer und 2500 Höhenmeter pünktlich um 7 Uhr früh in Angriff. SportlerInnen aus 25 Nationen hatten sich zu diesem spektakulären Rennradevent in den Alpen eingefunden, der heuer im Zeichen des Elements Feuer stand. Eine reibungslose Organisation und perfekte Gastfreundschaft garantierten auch in diesem Jahr ein absolutes Radsport-Highlight für Jedermann und –frau inmitten einer atemberaubender Kulisse.  

Bereits kurz nach dem Startschuss wartete der kräftezehrende Anstieg auf den Arlbergpass und nachdem die Teilnehmer durch das Klostertal hinunter nach Bludenz das Montafon erreicht hatten, übernahm auf dem Weg zur Bieler Höhe eine dreiköpfige Gruppe das Kommando.  Titelverteidiger Michael Spögler, Mathias Nothegger und Stefan Kirchmair bestimmten auf dem Weg ins Paznauntal das – hohe – Tempo. Bis Galtür – dort setzten sich Spögler und Nothegger vorerst einmal ab, versuchten dann den doch großen Vorsprung zu halten. Aber erstens kommt es anders, zweitens …. Mit der sensationellen Aufholjagd der Verfolgergruppe hatte tatsächlich niemand mehr gerechnet, aber auf dem Weg nach Strengen wurden die beiden Führenden von einer größeren Gruppe überrascht - unter ihnen Patrick Hagenaars, erneut Stefan Kirchmair und Christoph Brandt. Mit dieser völlig neuen Rennsituation  kämpften sich letztendlich neun Mann Richtung St. Anton am Arlberg. Dort vermochten  gleichsam auf den letzten Metern Nothegger und Stephan Rabitsch, der als Elitefahrer beim Rennen nicht gewertet wird, einen entscheidenden Vorsprung herauszuholen. Nach einer fantastischen Leistung auf 150 Kilometern wurde Nothegger zum Sieger gekürt. Christoph Brandt holte sich vor Stefan Kirchmair den zweiten Platz.

Bei den Damen gewann die Schweizerin Nina Zoller, die in diesem Jahr zum ersten Mal am Start war, mit einem beeindruckenden Vorsprung auf das restliche Damenfeld. Der zweite Platz wurde in einem packenden Sprint zwischen zwei Österreicherinnen entschieden: Agnes Kittel konnte die Ziellinie kurz vor Lokalmatadorin Daniela Traxl-Pintarelli überqueren.

Ergebnisse Damen
1Nina Zoller (CH)
2Agnes Kittel (Ö)
3Daniela Traxl-Pintarelli (Ö)
Ergebnisse Herren
1Mathias Nothegger (Ö)
2Christoph Brandt (D)
3Stefan Kirchmair (Ö)

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