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Tirol Cycling Team 

Tirol Cycling Team 

Eine Erfolgsgeschichte mit Nachhaltigkeit

Die Tirol Werbung und das Tirol Cycling Team 

11. Juli 2015 


Lukas Pöstlberger fährt in Innsbruck ins Ziel. Vor ihm befindet sich kein Fahrer. Der 23-Jährige gewinnt die Etappe von Kitzbühel nach Innsbruck mit 13 Sekunden Vorsprung – der größte Erfolg für den jungen Radrennfahrer und das Tirol Cycling Team. Ein Erfolg der Teamchef Thomas Pupp zufrieden macht: "Besser geht es nicht, mitten ins Schwarze getroffen. Wenn es es sich einer verdient hat, diese Etappe vor Heimpublikum zu gewinnen, dann Lukas.“

(c) Tirol Cycling Team/Mario Stiehl

(c) TirolCyclingTeam, Mario Stiehl

(c) Tirol Cycling Team / Mario Stiehl

2007 wurde das Tirol Cycling Team von Pupp und Ex-Profi und Tour de France Etappensieger Georg Totschnig gegründet. Mit dem Ziel den größten österreichischen Radtalenten, unterstützt von zwei bis drei routinierten Fahrern, ein professionelles Umfeld mit einem internationalen Rennkalender zu bieten und sie zum Profiradsport heranzuführen.   
Dreizehn Fahrer umfasst das Team im Jahr 2016, elf davon sind aus dem U23 Kader. Der Fokus liegt hauptsächlich auf der österreichischen Rad-Bundesliga und der Österreich-Rundfahrt. Darüber hinaus sind auch wieder einige internationale Auftritte im Rennkalender geplant. 

Belächelt und kopiert 

Bei Gründung des Teams wurde das Vorhaben noch belächelt: „Unser Weg, das „Glück“ bei Starts im Ausland zu finden, wurde anfänglich belächelt, weil neu und so gar nicht österreichisch“, meint Teamchef Pupp.
„Aber nachdem er sich bald als der einzig richtige erwiesen hat, haben ihn alle anderen österreichischen Teams fleißig kopiert.“
Denn der Erfolg gibt recht: das Team bildet jährlich das Grundgerüst des österreichischen U23 Nationalkaders, Michael Gogl ist zudem aktueller U23 Staatsmeister und hat den Sprung zum russischen Profiteam Tinkoff geschafft.
Mit Gregor Mühlberger kürte sich der bis dato jüngste Fahrer zum Glocknersieger 2014. International konnte man schon zwei mal die prestigeträchtige Tour of Ireland für sich entscheiden.  2016 sind rund 100 Renntage geplant. Der Fokus der Rennplanung liegt bei internationalen Nachwuchsrennen, der österreichischen Rad-Bundesliga sowie dem Saison-Höhepunkt – der 68. Österreich Rundfahrt. 

Leidenschaft als Motor 


Das Team steht ganz unter der Philosophie „Ride with passion“. Für Pupp ist klar: „dieses Statement füllen wir mit Leben und fahren auch danach, mit Leidenschaft, mit offenem Visier.  Gewinnen, durchhalten, aushalten, den inneren Schweinehund niederringen. Immer und immer wieder.“ Mit dem Tirol Cycling Club entstand zudem noch eine ganz besondere Veranstaltung. Vertreter aus Sport, Politik, Wirtschaft sowie Partner, Sponsoren und Freunde treffen sich mit dem Rad und fahren gemeinsam „in die Welt“ um die Botschaft des Radlands Tirol zu verkünden. Die Reisen beginnen immer in Innsbruck und führen die Fahrer meistens zu großen Sportereignissen wie dem Giro d’italia oder der Tour de France. 2012 fuhr man als Highlight zur Eröffnung der Olympischen Spiele nach London. Aber das Reiseziel ist nicht das wichtigste, Hauptsache man fährt. Denn: eines haben alle Etappen gemeinsam: Es ist immer ein „Ride with passion“.  

(c) Tirol Werbung

Ride With Passion

"Mit offenen Visier fahren. Gewinnen, durchhalten, aushalten, den inneren Schweinehund niederringen. Immer und immer wieder." Das ist die Mission vom Tirol Cycling Team.
T. Pupp (Tirol Cycling Team)

(c) Tirol Werbung

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