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Dahlmeier-Siege auch bei Olympia

Dahlmeier-Siege auch bei Olympia

Dahlmeier-Festspiele auch in Pyeongchang

Da kündigt sich eine Wiederholung der Laura-Festspiele von Hochfilzen an. Laura Dahlmeier jedenfalls hat im zweiten Damen-Bewerb bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang bereits ihre zweite Goldmedaille gewonnen.

Die 24-jährige Deutsche verteidigte in der Verfolgung über zehn Kilometer ihre Führung nach dem Sprint und setzte sich mit einem Vorsprung von 29,4 Sekunden auf die Slowakin Anastasiya Kuzmina (4 Strafrunden) durch. Bronze ging nach dem Zielsprint an die Französin Anais Bescond (+ 29,6/1).

Während Kuzmina und Bescond vom 13. bzw. 19. Rang noch den Sprung auf das Podest schafften, blieb dem österreichischen Duo nach einem völlig verpatzten Schießen eine Verbesserung verwehrt. Katharina Innerhofer fiel nach fünf Strafrunden vom 29. auf den 40. Platz (4:05,9) zurück. Dunja Zdouc verfehlte gleich acht Scheiben und belegte am Ende den 58. und letzten Platz (8:03,8). Lisa Theresa Hauser hatte im Sprint die Qualifikation der besten 60 verpasst.

GEPA pictures/ Mathias Mandl

Weitere Neuigkeiten aus Pyeongchang

Damen-Rodeltrio abgeschlagen

Nach dem sensationellen Triumph von David Gleirscher werden Österreichs Rodlerinnen bei den Winterspielen wohl keine Medaille erobern. Denn nach dem ersten von vier Läufen lag liegt Hannah Prock als beste ÖRV-Athletin nur auf Rang 13, 0,377 Sekunden hinter der deutschen Spitzenreiterin Natalie Geisenberger. Madeleine Egle und Birgit Platzer kamen nicht über die Ränge 14 bzw. 22 hinaus.

Kampf gegen Wind statt um Medaillen

Die alpinen Skibewerbe bei den Winterspielen stehen vorerst unter keinem guten Stern. Statt um Medaillen kämpfen die Alpinen Skistars gegen das wenig ,,Olympia-freundliche“ Wetter und die Ausrichter mit Programm-Problemen. Denn nach der für Sonntag geplanten Herren-Abfahrt konnte auch der für Montag angesetzte Damen-Riesentorlauf nicht stattfinden. Grund waren neuerlich starker Wind bzw. Windböen.

Der Damen-Wettbewerb soll nun am Donnerstag (1.30 Uhr/5.15 Uhr MEZ) stattfinden. Am gleichen Tag (3.00 Uhr MEZ) ist auch die bereits am Sonntag abgesagte Herren-Abfahrt angesetzt. Allerdings sind davor für Dienstag in Jeongseon die Herren-Kombi und am Mittwoch der Damen-Slalom in Yongpyong geplant. Die Vorbereitungsprozeduren darauf liefen programmgemäß, ein zusätzliches Abfahrtstraining der Kombinierer am Montag war aber schon am Vortag abgesagt worden. „Es wird alles eine sehr große Herausforderung, weil das Programm von Haus aus sehr dicht ist“, sagte FIS-Renndirektor Atle Skaardal.

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