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Egles Talentprobe im Eiskanal

Egles Talentprobe im Eiskanal

Während Österreichs Mädchentrio mit der Entscheidung im Rodelbewerb nichts zu tun hatte, wurde Natalie Geisenberger ihrer Favoritenrolle in Pyeongchang vollauf gerecht.

Die Weltcup-Gesamtsiegerin setzte sich im Olympic-Sliding-Centre vor ihrer deutschen Landsfrau Dajana Eitberger durch und wiederholte ihren Triumph von 2014 in Sotschi. Die Kanadierin Alex Gough verhinderte einen deutschen Dreifachsieg.Die Tirolerin Madeleine Egle konnte sich im vierten und letzten Lauf noch einmal steigern und schaffte als Neunte eine beachtliche Platzierung. Hanna Prock belegte Platz 17. Birgit Platzer war bereits am Montag nach einem Sturz ausgeschieden. Im vierten Lauf war auch die US-Amerikanerin Emily Sweeney schwer zu Sturz gekommen und musste aus der Bahn geborgen werden.

Favoritensiege in der Loipe

Nichts zu ,,erben“ gab es für Österreichs drei Olympiadebütanten im Sprint der Langläufer.  Sowohl Dominik Baldauf und Luis Stadlober bei den Herren als auch Lisa Unterweger bei den Damen sind in Alpensia bereits in der Qualifikation ausgeschieden, verpassten in der klassischen Technik den Aufstieg ins Viertelfinale der Top 30.

Am knappsten scheiterte Baldauf, der für die 1,4 Kilometer 3:18,54 Minuten benötigte und damit Rang 35 belegte und exakt zehn Sekunden langsamer war als der finnische Qualisieger Ristomatti Hakola. Zur erfolgreichen Qualifikation hätte der 25-jährige Vorarlberger 0,85 Sekunden schneller sein müssen. Er fand keine Erklärung für das Aus.

Stadlober, der 26-jährige Bruder der Skiathlon-Siebenten Teresa Stadlober, fehlten als 54. unter 80 Startern 5,32 Sekunden zum erhofften Einzug ins Viertelfinale. „Enttäuschend, dass es so schlecht gelaufen ist“ meinte der Salzburger.

Unterweger kam über die 1,25 Kilometer in 3:34,29 Minuten nur auf den 50. Platz unter 68 Teilnehmerinnen. Der Rückstand der 23-jährigen Steirerin auf die Bestzeit betrug 25,55 Sekunden, die Qualifikation verpasste sie um 10,27 Sekunden. Die Siege gingen an die Favoriten, den Norweger Johannes Hösflot Kläbo und die Schwedin Stina Nilsson. Kläbo gewann im Finale vor dem Italiener Federico Pellegrino, der sich im Fotofinish gegen den Russen Alexander Bolschunow die Silbermedaille sicherte. Nilsson setzte sich im Finale kurz vor dem Ziel von ihren Konkurrentinnen ab. Den Sprint um Silber entschied die Norwegerin Maiken Caspersen Falla gegen die Russin Julia Belorukowa für sich.

(c) GEPA

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