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          Wattens fertigt KSV ab

Sky Go Erste Liga

Wattens fertigt KSV ab

Wacker nur 0:0 gegen KSV

Während die WSG Wattens in der dritten Runde der Sky Go-Liga mit dem SV Kapfenberg kurzen Prozess machte und die Steirer, die erst in der Vorrunde Wacker Innsbruck ein 0:0 abgeknöpft hatten, mit 3:1 nach Hause zurückschickte, ersparte der Wettergott dem FC Wacker wahrscheinlich eine Blamage. 

Die Partie der Innsbrucker in Hartberg war nach der ersten Halbzeit wegen eines Unwetters abgebrochen worden. Zu diesem Zeitpunkt hatte der steirische Aufsteiger gegen desolate Gäste völlig verdient mit 2:0 Toren geführt, hatte dabei die Tiroler förmlich überrannt. Dass dazu noch mit Baumgartner   in der 32. Minute ein Wacker-Akteur wegen Torraub die rote Karte gesehen hatte, passte zum total verunglückten Auftritt der Daxbacher-Truppe. Das Spiel muss nun – laut Regulativ – neu ausgetragen werden. 

Im Gernot Langes Stadion durfte dafür gejubelt werden. Nach dem Erfolg bei Liefering  fertigten die Silberberger-Schützlinge diesmal vor eigenem Anhang Kapfenberg souverän ab.   Wattens hatte zu nächst gefällig, aber nicht richtig zwingend agiert.  Doch im Fußball gibt’s ja auch Standards. Nach einer kurzen Eckballvariante über Benni Pranter und Flo Mader landete die Kugel bei Drazen Kekez, der sehenswert per Ferse zum 1:0 vollendete. Es war der erste Assist für Pranter.

Nach dem Wechsel ,,plätscherte“ die Partie auf tiefem Terrain dahin. Es benötigte einen magischen Moment. Und der kam, mit vertauschten Rollen - nach einem perfekten Wechselpass von Kekez düpierte Pranter die KSV-Verteidigung und schloss perfekt zum 2:0 (59.) ins lange Eck ab. Da zeigte die Kreativperle, die in Liefering noch gesperrt war, was im Fußgelenk steckt.

Es wurde noch besser: Heimkehrer Simon Zangerl, keine 30 Sekunden im Spiel, tankte sich durch, sein Stanglpass landete bei Benni Pranter, der mit seinem zweiten Assist Lukas Katnik bediente. Mit dem 3:0 war alles erledigt. Und der 27-jährige Pranter war mit drei Scorerpunkten „Man of the Match“.

Den Kapfenbergern gelang dann noch der Ehrentreffer, die Freude der Gastgeber vermochte dieses Gegentor aber nicht zu trüben.

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