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Tiroler Klubs jubeln

Sky Go Erste Liga

Tiroler Klubs jubeln

Spieltag 29

Derby am Freitag als Höhepunkt

Der FC Wacker Innsbruck darf die Aufstiegsfeier planen - nach dem 2:1 in Lustenau und vor dem Derby gegen Wattens am kommenden Freitag (Gewinnspiel) ist die Rückkehr der Innsbrucker in die höchste österreichische Liga so nah wie nie zuvor.  Konkret – fünf Runden vor Meisterschaftsende fehlen den Schwarz-Grünen bei zehn Punkten Vorsprung auf Platz drei nur noch zwei Siege für den fixen Aufstieg.  

„Ende gut, alles gut“, hieß es aus Tiroler Sicht nach dem 0:1-Rückstand in Lustenau und einer eher verschlafenen ersten Halbzeit mit dem neunten (!) Sieg in der elften Frühjahrspartie. „Die Statistik ist tatsächlich beeindruckend, aber viele Spiele waren auch sehr, sehr eng“, hält Wacker-Coach Karl Daxbacher den Ball dennoch weiter lieber flach.

„Der Start in Lustenau war richtig schlecht, aber dann haben wir uns wieder in der zweiten Halbzeit herausgezogen“, weiß der 65-jährige Trainerfuchs, über welche Steherqualitäten seine Truppe verfügt. „Natürlich war Glück dabei, aber von nix kommt nix. Man muss das Glück auch erzwingen“, hält Daxbacher fest und weiß, dass der Sieg im Ländle „wiederum ein großer Schritt und Meilenstein für den Aufstieg“ war. Der Sensationsaufsteiger aus Hartberg bleibt nach dem 2:1-Sieg über Wiener Neustadt im Titelkampf der hartnäckigste Verfolger, mit einem Sieg im vierten Tirol-Derby Freitag (20.30 Uhr) kann das schwarzgrüne Lager fast schon zur Sektflasche greifen. „Ich bin mir nie sicher“, lässt Sir Karl wissen, dass er weiter keine Halbherzigkeiten duldet.

Jubeln darf auch die WSG Wattens, die mit dem 2:0-Heimsieg gegen den FAC im Frühjahr bereits 18 Zähler in elf Spielen gehamstert ha; sieben davon gab es in den letzten drei Partien, über vier Heimspiele und 408 Minuten kassierte die WSG im Gernot-Langes-Stadion kein Tor. „Das Positive überwiegt“, klingt die Aussage von Trainer Thommy Silberberger fast schon bescheiden.

Der erste Sky-Go-Liga-Treffer von Simon Zangerl entlockte auch dem Trainer ein Gottseidank. Zumal der 28-jährige Oberländer nach seiner Rückkehr aus Spanien, wo er eine schwere Knieverletzung erlitt, mit Knöchelproblemen und einer folgenschweren Gehirnerschütterung über Wochen und Monate kämpfte. „Ich bin immer noch nicht bei 100 Prozent und habe Schmerzen“, sagt Zangerl, der bezüglich seiner Zukunft noch der Dinge harrt: „Es ist klar, dass ich in dieser Saison nicht viel vorzuweisen habe und gebe jetzt einfach weiter Gas.“

Wattens macht mit vielen Kräften, die aus unteren Ligen gekommen sind, aber beständig aus weniger mehr. „Und jetzt freuen wir uns aufs Derby. Da kommen ja einge zurück“, kann Silberberger am Tivoli wieder mit Lukas Katnik, Sebastian Santin (Sperre abgesessen) und vielleicht auch mit Benni Pranter planen.

(c) GEPA

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