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Seidl kommt in Form

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Seidl kommt in Form

Podestplatz in Norwegen

Das sind ja erfreuliche Nachrichten aus dem Hohen Norden - Mario Seidl stürmte in Oslo als Dritter auf das Podest! 

Beim Sieg von Akito Watabe aus Japan und dem zweiten Platz durch Fabian Riessle hatte sich der Pongauer in einem spannenden Finish gegen den Norweger Jan Schmid den dritten Platz gesichert.

Just auf der Holmenkollen-Schanze zeigte Mario Seidl, dass er langsam wieder zu seiner alten Sprungform zurückfindet. Bei seinem Satz auf 131 Meter sprang nur der Halbzeitführende Jarl Magnus Riiber (132m) weiter als Seidl. Für den Pongauer resultierte dadurch hinter Riiber und Akito Watabe der dritte Platz und 43 Sekunden Rückstand für die 10 Kilometer. Franz Josef Rehrl (6. Platz; +53 Sekunden) und Lukas Klapfer (7. Platz; +57 Sekunden) platzierten sich mit zwei soliden Sprüngen ebenso noch in den Top Ten. 

Die Streckenführung für das Langlaufrennen wurde dieses Jahr geändert. Die Athleten mussten zuerst eine 2,5km-Runde, anschließend eine 5km-Schleife und abschließend erneut die 2,5km Runde absolvieren. Die 5km-Runde wurde dabei auf der gleichen Strecke wie der anschließende 50km-Langlaufbewerb der Herren gelaufen, dementsprechend viele Fans fanden den Weg zur Strecke. An der Spitze konnte sich Akito Watabe von Riiber, der dann ebenso noch von der Verfolgergruppe eingeholt wurde, lösen und feierte einen ungefährdeten Sieg. Fabian Riessle wurde mit 15,5 Sekunden Rückstand auf Watabe Zweiter. Um den dritten Platz entfachte mit den letzten Kräften ein Kampf zwischen dem Norweger Jan Schmid und Mario Seidl, den der Salzburger hauchdünn um 0,1sek für sich entschied. Es war für Seidl der erste Podestplatz seit dem olympischen Testlauf in Pyeongchang vor einem Jahr, bei dem er mit Platz 2 und 3 zweimal am Podium stand. Franz-Josef Rehrl beendete das Rennen als guter Siebenter ebenso in den Top Ten. 

Lukas Greiderer zeigte eine hervorragende Laufleistung und stürmte mit der zweiten Laufzeit von Platz 16 nach dem Springen auf Platz 11 in der Endabrechnung vor. Lukas Klapfer wurde schlussendlich 13., Willi Denifl überquerte hinter ihm auf Platz 14 die Ziellinie. Insgesamt kombinierten sich so mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung 5 ÖSV-Athleten in die Top 15. 

Bernhard Gruber musste aufgrund einer Verkühlung auf einen Start in Oslo verzichten. Der für ihn ins Aufgebot gerutschte David Pommer landete bei seinem Weltcupcomeback auf Platz 21, nachdem er im Sprungdurchgang noch Platz 26 belegt hatte.   

Die weiteren Platzierungen der Österreicher: 

41. Martin Fritz 
45. Dominik Terzer      

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