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Saisonstart

Saisonstart

Erste Sprünge der Kombnierer

Von Planica in den Windkanal

Foto: ÖSV/Derganc

Eine – im Sport – alte Binsenweisheit lautet ja: Nach der Saison ist vor der Saison!

Und weil eine WM-Saison vor der Tür steht, noch dazu in Österreich, starteten das Nationalteam der ÖSV-Kombinierer quasi nicht nur mit ersten Sprüngen sondern auch mit Windunterstützung in den Winter 2018/2019. Bereits letzte Woche hatten die Schützlinge von Cheftrainer Christoph Eugen im slowenischen Planica den ersten Trainingskurs absolviert. Dabei wurde jeweils am Vormittag eine ausgedehnte Sprungeinheit abgewickelt, am Nachmittag standen Krafttraining oder Rollereinheiten am Programm. Der Schwerpunkt von dem Trainingskurs lag jedoch im Sprungbereich.

Für Sprungtrainer Christoph Bieler ist es speziell zum Beginn der Vorbereitung wichtig, sich auf die Basisarbeit zu konzentrieren. „Wir wollten auf die individuellen Fehler und Schwächen der Athleten eingehen und an diesen mit Sprüngen auf den kleinen Schanzen arbeiten. Durch erschwerte Aufgabenstellungen wie zum Beispiel Springen mit Langlaufanzug und Kurzskiern haben wir so intensiv an der Basis gearbeitet. Die letzten beiden Tage sind wir dann schon auf die größeren Schanzen gewechselt. Der Sprungstart ist sehr positiv verlaufen, alle Athleten fühlen sich gut und sind fit,“ so Bieler.

Von der Schanze in Slowenien ging es dann gleichsam direkt in den Windkanal nach Wien. Cheftrainer Christoph Eugen: „Wir sind jetzt bereits das achte Mal in Wien. Das Training hier macht irrsinnig Spaß und es sind jedes Mal wieder neue Athleten mit dabei, für die das eine wertvolle Erfahrung ist. Es ist sehr anstrengend und es braucht viel Kraft, um die Beinspannung über die Zeit in der Luft aufrecht zu halten. Der Flug dauert hier nämlich bis zu 30 Sekunden, ein Sprung auf der Schanze nur ca. 4 – 6 Sekunden. Dementsprechend mehr Sachen kann man ausprobieren und testen, um die fliegerischen Qualitäten zu verbessern.“

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