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St. Moritz als Lieblingsbahn

Skeleton-Weltcup

St. Moritz als Lieblingsbahn

Platz fünf im Bewerb

St. Moritz und Janine Flock -  das scheint eine Liebe auf Zeit zu sein. Die Tiroler Skeleton-Pilotin jedenfalls  hat auf ihrer Lieblingsbahn im Engadin erneut zugeschlagen.

Flock feierte  im Schweizer Nobelskiort ihren zweiten Saisonerfolg. Nach dem Weltcup-Auftaktsieg in Lake Placid im November hatte sie bis auf Rang fünf in Innsbruck keinen Spitzenplatz mehr geschafft. Zuletzt in Altenberg vermied sie mit Mühe einen Sturz und war nur zwanzigste geworden.

Im Natureiskanal von St. Moritz raste sie aber wie schon 2015 und 2016 zu ihrem dritten Sieg. Die Ex-Europameisterin gewann mit Laufbestzeit im ersten Durchgang und der zweitschnellsten Zeit im Finale klar vor der Deutschen Tina Hermann (+0,42 Sek.) und der Kanadierin Elisabeth Vathje (0,45). „Ich bin sehr glücklich, dass es funktioniert hat. Vor dem Rennen habe ich extrem viel Druck gehabt, ich war sehr nervös, und wir haben im Vorfeld wirklich alle hart gearbeitet “, sagte Flock.

Mit ihrem insgesamt fünften Weltcup-Erfolg tankte die Vizeweltmeisterin von 2016 viel Selbstvertrauen für die Olympischen Spiele im Februar. Vor dem Saisonhöhepunkt steht am kommenden Freitag noch das Weltcup-Finale in Königssee auf dem Programm.

Bei den Herren belegte Matthias Guggenberger den 17. Rang. Der Sieg ging an den Südkoreaner Yun Sung Bin, der sich mit einem Vorsprung von 0,87 Sekunden auf den Deutschen Axel Jungk durchsetzte. Dritter wurde der Lette Martins Dukurs (1,10). Guggenberger hatte einen Rückstand von 2,43 Sekunden.

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