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Spitzenplatz für Daniela

Sport in Kürze

Spitzenplatz für Daniela

Das war eine starke Vorstellung von Daniela Iraschko-Stolz. Die Wahl-Tirolerin  hat das Weltcup-Skispringen der Damen auf der Großschanze in Oslo auf dem zweiten Platz beeendet. Mit Sprüngen auf 128,5 und 128,0 m hatte sie sich nur der norwegischen Saison-Seriensiegerin Maren Lundby (134,0/126,0) geschlagen geben müssen. Chiara Hölzl und Jacqueline Seifriedsberger landeten als Achte und Zehnte ebenfalls noch in den Top Ten. 

Viel zu früh gejubelt

So etwas nennt man Leichtsinn! Österreichs Snowboardcrosser ,,verjubelten“ gleichsam auf den letzten Metern den zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden beim Weltcup-Wochenende in Moskau. Nachdem Alessandro Hämmerle am Vortag den Sprint für sich entschieden hatte, wurde der Vorarlberger beim dritten Saisonteambewerb, den er mit Julian Lüftner bestritt, auf dem letzten Meter noch vom Italiener Omar Visintin überholt.

Im Vierer-Finale war Lüftner als Erster des ÖSV-Duos in die Konkurrenz gegangen und beendete seinen Lauf mit knappem Rückstand als Dritter. Hämmerle zeigte nach Öffnen des „Gates“ wieder einen seiner bekannt starken Starts und schien einem sicheren Sieg entgegenzufahren. Knapp vor dem Ziel stellte der 24-Jährige aber ab und jubelte bereits, Visintin brachte so sein Board noch an jenem des Olympiasiebenten vorbei. Visintin war mit Emanuel Perathoner unterwegs.

Top Ten für Stadlober 

Beim traditionellen Weltcup in Oslo konnte Teresa Stadlober über die 30 Kilometer-Distanz  den 9. Platz belegen. Nicht zu schlagen war Langlaufkönigin Marit Björgen  aus Norwegen. Auf den weiteren Plätzen folgten die Amerikanerin Jessica Diggins und Björgens Landsfrau Ragnhild Haga.             

Zufrieden mit der Leistung zeigte sich Teresa.,, Es freut mich, dass ich in Oslo endlich ein einstelliges Ergebnis geschafft habe. Es war von Beginn an richtig zäh. Ab dem Skiwechsel bei KM 10 ging es mir dann deutlich besser, und ich konnte einige Attacken der Konkurrentinnen mitgehen. Zum Ende hätte ich noch die Möglichkeit gehabt zwei Plätze gut zu machen, da fehlte aber schon die Kraft“. 

Kein Glück hatte Bernhard Tritscher am Vortag über die 50 KM. Bei KM 22 war der Salzburger in einen Sturz verwickelt, brach sich dabei den Stock und musste ca. 1,5 KM laufen bis er Ersatz bekam. Danach galt es nur mehr das Ziel zu erreichen.

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