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Sudden Death der Haie

Eishockey-Play-offs

Sudden Death der Haie

Wien-Sieg in der 72. Minute

Wie im vergangenen Jahr lieferte der HC TWK Innsbruck den Vienna Capitals im zweiten Viertelfinal-Duell einen harten Kampf bis in die Verlängerung. 

Am Ende jubelten aber erneut die Wiener, die dank eines Treffers von Rafael Rotter in der 72. Minute einen 3:2-Erfolg feierten.

Die Tiroler hatten sich vom ersten Bully weg enorm aggressiv aber auch mit dem nötigen Köpfchen präsentierte und das harte Forecheck-Spiel sowie  bedingungsloser Kampf ließen bei den Vienna Capitals lange Zeit keinen richtigen Spielaufbau zustande kommen. Die Haie agierten aus einer sicheren Defensive und arbeiteten sich mit Fortdauer langsam in die Partie. Der erste Jubel war aber dennoch den Gästen vorbehalten, Brandon Buck stocherte die Scheibe nach elf Minuten über die Linie. Die Hausherren zeigten sich davon aber unbeeindruckt und schlugen in Überzahl zurück. Mitch Wahl schlenzte die Scheibe in den Winkel. Nur eine Minute später war die Halle dann endgültig ein Tollhaus, denn Andrew Yogan erhöhte im selben Überzahlspiel auf 2:1.

Die kalte Dusche ereilte die Gastgeber dann früh im Mittelabschnitt. Im ersten Powerplay konnte auch der amtierende Meister anschreiben und stellte in Person von Riley Holzapfel auf 2:2. Das Spiel war hochspannend, mit enormer Intensität und Rasse – ein Playoffduell auf tollem Niveau. In der 26. Minute klopften die Haie dann wieder an, doch Hunter Bishop verpasste die Topmöglichkeit. Auf der Gegenseite rettete Patrik Nechvatal im Tor der Innsbrucker zweimal stark. In den folgenden Minuten waren es aber die Haie, die weiter auf das Tempo drückten und durch Hunter Bishop weiter beste Möglichkeiten ausließen. Die Hausherren waren in dieser Phase das klar bessere Team, schnürten den Meister minutenlang ein. 

Im Schlussdrittel blieb die Partie auf Messers Schneide, Taylor Vause hatte auf Seiten der Gäste die erste dicke Chance, doch er scheiterte mit einem Alleingang an Patrik Nechvatal. Beide Teams versuchten nun so wenige Fehler wie nur möglich zu machen. In der 57. Minute hatten die 2800 Zuschauer den Torschrei gleich doppelt auf den Lippen, aber Sedivy und Guimond scheiterten hauchdünn. Raphael Rotter hatte dann nur wenige Sekunden vor dem Ende den Matchpuck auf Seiten der Gäste, doch auch er brachte die Scheibe nicht im Tor unter. Und so ging es wie im vergangenen Jahr in Spiel zwei in die Overtime, wo sich erneut die Gäste durchsetzten. Nachdem beide Mannschaften zunächst gute Chancen liegen ließen, war es in der 72. Minute Raphael Rotter, der sein Team in einer Drangphase zum zweiten Sieg in der Serie führte. Damit bleiben die Innsbrucker auch im sechsten Ko-Duell gegen die Wiener, die nun 14 Playoff-Erfolge am Stück haben, sieglos.

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