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Nach 0:3 noch 6:5

EBEL

Nach 0:3 noch 6:5

Haie schlagen den KAC

Wie schon in Dornbirn vermochten die Innsbrucker Haie nun auch in Klagenfurt einen 0:3-Rückstand aufzuholen und am Ende nach Penaltyschießen einen Sieg und damit zwei wichtige Punkte holen.

„Wir haben derzeit einen guten Lauf. Das Playoff ist sehr nahe und das soll an diesem Wochenende endgültig unter Dach und Fach gebracht werden.“ Haie-Stürmer Andrew Clark hatte im Vorfeld des Auswärtsdoppels in Klagenfurt und Zagreb die Marschroute vorgegeben. Nach fünf Siegen en suite aber auch kein Wunder.

Aber zu Beginn des Spieles in Klagenfurt sah es nicht nach einem Tiroler Erfolg aus. Der KAC startete stark in die Partie, übernahm sofort  das Kommando und drückte auf den ersten Treffer. Manuel Geier aus einem Konter, Harand und Koch nach einem schweren Abwehrfehler, stellten nach elf Minuten bereits auf 3:0 für denRekordmeister. Coach Rob Pallin reagierte und brachte Patrik Nechvatal für Rene Swette im Tor der Tiroler. Viel besser wurde das Spiel der Gäste in der Folge aber nicht, der Schock saß in diesem ersten Drittel tief.

Im zweiten Abschnitt verlor die Partie etwas an Intensität, die Rotjacken spielten mit der klaren Führung im Rücken clever und verteidigten geschickt. Die Haie blieben hingegen vor dem Tor zu harmlos, immer wieder fand man im KAC-Keeper David Madlener seinen Meister. Aber die Innsbrucker gaben wie schon so oft in dieser Saison nicht auf. Nachdem Andrew Yogan kurz vor dem Drittelende mit einem Hammer ins Kreuzeck das 1:3 erzielte, kamen die Haie stark aus der Kabine. Es dauerte nicht lange, da klingelte es auch gleich zweimal im Kasten des KAC´s. Mit einem Doppelschlag sorgten Bishop und Sedivy in der 42. Minute für den 3:3-Ausgleich. Die Hausherren hatten die passende Antwort parat, Fischer sorgte quasi im Gegenzug für die neuerliche Führung. Doch die Haie zeigten Moral und blieben brandgefährlich. So glich man nicht nur durch Yogan (53.) abermals aus, sondern verpasste den Klagenfurtern auch noch kurz vor Schluss den vermeintlichen Todesstoß durch Sedivy – 5:4 Haie.

Der Rekordmeister zeigte sich jedoch als Spielverderber, Ganahl rettete sein Team noch in die Verlängerung. Im Penaltyschießen hatten die Tiroler dann das bessere Ende für sich, Spurgeon und Lammers verwandelten souverän und sorgten für den sechsten Tiroler Sieg in Folge.

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