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Viktorias Triumph in Sölden

Weltcup-Opening

Viktorias Triumph in Sölden

Brunner verpasst Podest nur knapp

Viktoria Rebensburg ist die erste Siegerin in der neuen Weltcup-Saison. Rebensburg hatte sich mit der drittbesten Laufzeit im zweiten Durchgang von Platz drei noch an die Spitze geschoben.

Die 28-Jährige verwies dabei Weltmeister Tessa Worley aus Frankreich um 0,14 Sek. auf Platz zwei. Manuela Mölgg, zur Halbzeit noch auf Rang eins, wurde am Ende mit 54 Hundertstel Rückstand auf Rebensburg Dritte. Die große Favoritin, Weltcup-Gesamtsiegerin Mikaela Shiffrin aus den USA, war nach einem schweren Fehler im zweiten Durchgang vom zweiten auf den fünften Rang zurückgefallen. Für Österreichs Damen gab es dank Stephanie Brunner ein tolles  Ergebnis. Die Tirolerin verpasste als Vierte einen Platz auf dem Podest lediglich um 18 Hundertstelsekunden.

Für Rebensburg wiederum war es der zweite Sieg in Sölden nach jenem von 2010. Mit dem fünften Erfolg zogen die deutschen Skidamen zudem mit Österreich in der ewigen Statistik der Rennen auf dem Gletscher gleich. „Es war ein wilder Ritt, ich hätte mir nicht gedacht, dass es so ausgeht. Aber ich bin natürlich megahappy“, sagte die Siegerin im ORF-Interview, „man weiß vor Sölden ja nie, wo man steht.“

Vorjahressiegerin Lara Gut, die nach ihrem bei der WM in St. Moritz erlittenen Kreuzbandriss  ihr Comeback feierte, beendete das Auftaktrennen mit einem Ausfall. „Ich war einfach zu direkt“, sagte Gut und wischte Befürchtungen, ihre Verletzung habe zum Ausfall beigetragen, mit einem Lächeln zur Seite, „es war wichtig, einfach wieder ein Gefühl zu kriegen. Ich dachte, es sei viel schwieriger, wieder einzusteigen.“

US-Star Lindsey Vonn, die sich ebenfalls überraschend für einen Start im Riesentorlauf entschieden hatte, kam zwar ins Ziel, verlor aber 3,31 Sek. auf die Bestzeit und verpasste damit die Entscheidung. Auch die Italienerinnen Sofia Goggia, vergangene Saison Dritte im Gesamtweltcup, und Marta Bassino, 2016 noch Dritte in Sölden, waren nach Ausfällen im ersten Lauf im zweiten Durchgang nur Zuschauerinnen.

Zufrieden durften auch die übrigen Österreicherinnen sein - mit der elftplatzierten Ricarda Haaser (+1,62 Sek.), Bernadette Schild als Zwölfter (+1,70) und Elisabeth Kappaurer auf Rang 13 (+1,80) schafften es drei weitere ÖSV-Läuferinnen in die Top 15.

Stephanie Brunner raste knapp am Podium vorbei (c) GEPA

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